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Gewinne und Verluste meistern: Emotionen steuern, Risiken managen und aus Rückschlägen lernen

susanneborn59
19. Sept.
9 Min. Lesezeit

Verluste schmerzen mehr, als Gewinne Freude bereiten.

Das haben bereits die Psychologen Daniel Kahneman und Richard Tversky in ihrer neuen Erwartungstheorie aus dem Jahr 1979 wissenschaftlich bewiesen. Ein Gewinn von Franken 1'000 bereitet weniger Freude, als ein Verlust über Franken 1'000 ärgert.


Die daraus resultierende Reaktion ist Verlustaversion. Das bedeutet, dass Anlegerinnen Verluste vermeiden wollen. Ein Verlust von 1'000 Franken wird daher lieber ausgesessen, während ein Gewinn von 1'000 Franken lieber realisiert wird, da die Befürchtung besteht, man könnte ihn wieder verlieren.


Genau darin liegt die Herausforderung: Finanzielle Entscheidungen passieren nie nur im Kopf. Sie passieren auch im Bauch.


Das Problem der Verlustaversion

Die Verlustaversion und die daraus resultierende Reaktion, Verluste aussitzen zu wollen und Gewinne rasch mitzunehmen, ist langfristig betrachtet genau die falsche Vorgehensweise. Aktien, die sich bereits in einem langfristigen und stabilen Aufwärtstrend befinden, tendieren dazu, diesen auch künftig fortzusetzen. Bist du in diesen langfristig starken Aktien investiert, und verkaufst diese, sobald ein kleiner Gewinn erzielt wurde, führt das dazu, dass du dir die Chancen auf weitere Gewinne verbaust.


Auf der anderen Seite führt die Verlustaversion dazu, dass Anlegerinnen Verluste vermeiden wollen. Bei Aktien, sie sich aktuell im Minus befinden, höre ich öfters den Satz: "Ich warte noch, bis sich der Verlust wieder eliminiert hat und verkaufe dann."


Ehrlich gesagt, verstehe ich die Logik dahinter nicht: Für die Entscheidung, ob du an einer Aktie festhalten solltest oder nicht, spielt der Einstandspreis (der damalige Kaufkurs) absolut keine Rolle. Es sollte vielmehr um die aktuellen Aussichten eines Unternehmens gehen und ob du zum aktuellen Kurs bereit wärst, dieses Aktie wieder zu kaufen. Verneinst du letzteres, macht es keinen Sinn, auf einen Ausglich der Verluste zu warten, bevor du die Aktie verkaufst.


Die schwächsten Aktien in deinem Depot befinden sich in der Regel im Minus. Und meistens tendieren sie leider dazu, ihre Schwäche, ihren Abwärtstrend, zünftig fortzusetzen. Indem du an diesen Verlustaktien festhältst - in der Hoffnung, den Verlust ausgleichen zu können - ist dein Kapital also in schlechten Aktien gebunden.


Wer investiert, spart, handelt oder ein eigenes Budget führt, erlebt immer wieder Gewinne und Verluste. Manchmal sind sie klein, manchmal verändern sie den Blick auf die eigene Zukunft. Entscheidend ist nicht, ob es Schwankungen gibt, die gibt es immer. Entscheidend ist, wie man darauf reagiert.


Dieser Beitrag zeigt, wie sich emotionale Reaktionen besser steuern lassen, welche Risikomanagement-Strategien im Alltag helfen und warum Verluste nicht das Ende einer finanziellen Geschichte sind. Sie können auch der Anfang einer klügeren Strategie sein.


Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Finanzberatung.


Eye-level view of a person looking at a mountain lake with a notebook in hand.
Finanzielle Ruhe beginnt oft mit Abstand zur Situation.

Warum Gewinne und Verluste so starke Gefühle auslösen


Geld ist selten nur Geld. Es steht für Sicherheit, Freiheit, Anerkennung, Zukunftspläne und manchmal auch für Angst. Darum fühlt sich ein finanzieller Verlust nicht an wie eine neutrale Zahl in einer Tabelle. Er greift oft das eigene Sicherheitsgefühl an.


Ein Gewinn kann dagegen Euphorie auslösen. Plötzlich wirkt alles leichter. Man fühlt sich bestätigt und glaubt, die eigene Entscheidung sei besonders klug gewesen. Genau dieser Moment kann gefährlich werden. Nach einem Gewinn steigt oft die Bereitschaft, mehr Risiko einzugehen. Nach einem Verlust passiert das Gegenteil oder das genaue Gegenstück: Manche ziehen sich komplett zurück, andere wollen den Verlust sofort zurückholen.


Beides kann teuer werden.


Eine kleine Geschichte macht das greifbar. Eine Bekannte erzählte einmal, wie sie nach einem starken Börsentag überzeugt war, „den Markt verstanden“ zu haben. Am nächsten Tag erhöhte sie ihre Position deutlich. Ohne Plan, ohne Absicherung, nur mit dem Gefühl, gerade auf einer Erfolgswelle zu sein. Zwei Wochen später war ein grosser Teil des Gewinns wieder weg. Der eigentliche Fehler war nicht die falsche Anlage. Der Fehler war die Annahme, ein kurzfristiger Erfolg sei ein Beweis für dauerhaftes Können.


Bei Verlusten passiert etwas Ähnliches. Wer einen ETF, eine Aktie oder eine andere Anlage im Minus sieht, spürt vielleicht Druck im Brustkorb, Ärger oder Scham. Der Impuls lautet: verkaufen, nachkaufen oder die App alle zehn Minuten öffnen. Selten entsteht in diesem aufgewühlten Zustand eine gute Entscheidung.


Emotionen sind kein Problem. Ungeprüfte Reaktionen sind das Problem.


So lassen sich emotionale Reaktionen steuern


Emotionen lassen sich nicht einfach abschalten. Das wäre auch nicht sinnvoll. Angst kann vor zu viel Risiko schützen. Freude kann motivieren, sich weiter mit Finanzen zu beschäftigen. Der Schlüssel liegt darin, zwischen Gefühl und Handlung eine kleine Pause einzubauen.


Benennen, was gerade passiert


Ein einfacher Satz hilft oft mehr als komplexe Theorie:


„Ich bin gerade enttäuscht, weil mein Depot gefallen ist. Ich muss jetzt nicht sofort handeln.“

Das klingt banal, verändert aber den inneren Ablauf. Wer ein Gefühl benennt, schafft Abstand. Aus „Ich muss etwas tun“ wird „Ich bemerke den Drang, etwas zu tun“. Dieser Unterschied ist klein, aber wirksam.


Praktisch kann das so aussehen:


  • Nach einem grossen Gewinn mindestens 24 Stunden warten, bevor die nächste Entscheidung fällt.

  • Nach einem Verlust keine Transaktion aus Ärger oder Panik tätigen.

  • Vor jeder grösseren Entscheidung kurz schriftlich festhalten, warum sie sinnvoll ist.

  • Den Kontostand oder Depotwert nur zu festen Zeiten prüfen, nicht ständig nebenbei.


Gerade der letzte Punkt ist unterschätzt. Wer langfristig investiert, aber den Kurs mehrmals täglich kontrolliert, trainiert das Gehirn auf kurzfristige Schwankungen. Das passt nicht zusammen.


Eine Entscheidungsregel vor dem Ernstfall festlegen


Gute Regeln entstehen nicht während eines Sturms. Sie entstehen vorher.


Ein Beispiel: Jemand legt fest, dass einzelne Aktien höchstens 5 Prozent des Gesamtvermögens ausmachen dürfen. Wenn eine Position stark steigt und plötzlich 9 Prozent erreicht, wird ein Teil verkauft oder umgeschichtet. Nicht weil die Aktie schlecht ist, sondern weil die Regel das Risiko begrenzt.


Dasselbe gilt bei Verlusten. Wer vorab festlegt, wann eine Position überprüft oder reduziert wird, muss im Stress weniger improvisieren. Eine Regel nimmt Emotionen nicht weg, aber sie verhindert, dass sie allein das Steuer übernehmen.


Close-up of hands writing numbers and simple rules in a paper notebook.
Ein schriftlicher Plan macht Entscheidungen ruhiger.

Risikomanagement beginnt vor der Rendite


Viele sprechen zuerst über Rendite. Das ist verständlich. Gewinne machen Spass. Doch langfristig zählt vor allem, ob ein Plan auch schlechte Phasen übersteht.


Risikomanagement bedeutet nicht, jedes Risiko zu vermeiden. Ohne Risiko gibt es kaum Wachstum. Risikomanagement bedeutet, Risiken so zu wählen, dass sie zur eigenen Lebenssituation, zum Zeithorizont und zur inneren Belastbarkeit passen.


Die wichtigsten Bausteine im Alltag


Ein solider Umgang mit Risiko beginnt oft unspektakulär. Genau das macht ihn wirksam.


Baustein

Wozu er dient

Praktisches Beispiel

Notfallfonds

Schutz vor Zwangsverkäufen

Drei bis sechs Monate Ausgaben auf einem leicht zugänglichen Konto

Streuung

Weniger Abhängigkeit von einzelnen Anlagen

Investitionen über verschiedene Branchen, Länder und Anlageklassen verteilen

Positionsgrösse

Einzelrisiken begrenzen

Keine einzelne Anlage so gross werden lassen, dass ein Verlust den Plan sprengt

Zeithorizont

Passende Strategie wählen

Geld für die Steuerrechnung nicht in schwankungsreiche Anlagen stecken

Rebalancing

Risiko wieder ins Gleichgewicht bringen

Einmal pro Jahr prüfen, ob die Aufteilung noch passt


Der Notfallfonds klingt für viele langweilig. In der Praxis ist er ein emotionaler Schutzschild. Wer weiss, dass unerwartete Rechnungen bezahlt werden können, trifft ruhigere Anlageentscheidungen. Das gilt besonders in der Schweiz zu, wo Krankenkassenprämien, Steuern oder Mietkosten schnell einen grossen Teil des Monatsbudgets beanspruchen können.


Risiko muss zur Person passen


Zwei Menschen können denselben Betrag investieren und völlig anders reagieren. Eine Person schläft ruhig, auch wenn das Depot 20 Prozent im Minus ist. Eine andere wird nervös, sobald der Wert um 3 Prozent fällt. Keine Reaktion ist „falsch“. Sie liefert nur Informationen.


Wer nachts wegen einer Anlage wachliegt, hat ein Risiko gewählt, welches mutmasslich zu hoch sein könnte. Dann braucht es nicht mehr Mut, sondern eine bessere Struktur.


Ein hilfreicher Test lautet:


Würde ich diese Anlage heute nochmals kaufen, wenn ich sie nicht schon hätte?


Wenn die ehrliche Antwort nein lautet, sollte die Position überprüft werden. Nicht hektisch, sondern nüchtern.


Eine positive Denkweise heisst nicht, Verluste schönzureden


Positive Denkweise wird oft falsch verstanden. Sie bedeutet nicht, jeden Verlust mit einem Lächeln abzutun. Sie bedeutet auch nicht, Warnsignale zu ignorieren. Eine gesunde positive Haltung sagt: „Das ist unangenehm, aber ich kann daraus lernen und meinen nächsten Schritt bewusst wählen.“


Das ist ein grosser Unterschied.


Eine Person, die nach einem Verlust denkt „Ich bin schlecht mit Geld“, blockiert sich selbst. Eine Person, die fragt „Welche Annahme war falsch?“, bleibt handlungsfähig.


Vom Urteil zur Analyse wechseln


Nach einem Rückschlag lohnt sich ein kurzes Verlustprotokoll. Es muss nicht kompliziert sein. Fünf Fragen reichen:


  1. Was ist passiert?

  2. Welche Entscheidung habe ich getroffen?

  3. Welche Informationen hatte ich damals?

  4. Was habe ich übersehen oder unterschätzt?

  5. Welche Regel ändere ich für die Zukunft?


Dieses Vorgehen macht aus Frust Erfahrung. Ein Verlust ohne Analyse bleibt Schmerz. Ein Verlust mit Analyse wird teures, aber nützliches Lehrgeld.


Eine persönliche Beobachtung aus vielen Gesprächen über Geld: Die Menschen, die langfristig besser mit Rückschlägen umgehen, sind nicht jene ohne Fehler. Es sind jene, die ihre Fehler genauer anschauen. Sie sagen nicht nur „Pech gehabt“. Sie suchen nach dem Muster.


Vielleicht war die Position zu gross. Vielleicht wurde eine Meldung überschätzt. Vielleicht fehlte der Ausstiegsplan. Vielleicht war die Entscheidung gar nicht finanziell motiviert, sondern entstand aus Druck oder Langeweile.


Gerade Langeweile wird unterschätzt. Manchmal wird Geld bewegt, nicht weil es sinnvoll ist, sondern weil Stillhalten schwerfällt.


Wide-angle view of a winding hiking path with small stones after rainfall.
Rückschläge sind leichter zu verarbeiten, wenn der Weg sichtbar bleibt.

Langfristige Ziele geben kurzfristigen Schwankungen einen Rahmen


Ohne Ziel wirkt jede Schwankung dringend. Mit Ziel wird sie ein Ereignis auf dem Weg.


Ein langfristiges Ziel kann verschieden aussehen:


  • finanzielle Reserve aufbauen

  • Eigenkapital für Wohneigentum sparen

  • Selbstständigkeit vorbereiten

  • Vorsorge stärken, etwa über die Säule 3a

  • früher weniger arbeiten

  • Kindern Ausbildungsmöglichkeiten eröffnen

  • im Alter mehr Wahlfreiheit haben


Je klarer das Ziel, desto leichter fällt es, einzelne Gewinne und Verluste einzuordnen. Ein Depotminus in einem Jahr wirkt anders, wenn der Anlagehorizont 15 Jahre beträgt. Ein kurzfristiger Gewinn wirkt weniger verführerisch, wenn das Ziel nicht Nervenkitzel, sondern Vermögensaufbau ist.


Ziele konkret formulieren


„Ich will finanziell frei sein“ klingt motivierend, bleibt aber oft zu vage. Besser ist ein Ziel mit Betrag, Zeitraum und Zweck.


Zum Beispiel:


„Ich möchte in den nächsten fünf Jahren CHF 40’000 als Eigenkapitalreserve aufbauen, ohne Geld zu verwenden, das ich für Steuern oder Notfälle brauche.“


Dieses Ziel hilft bei Entscheidungen. Es beantwortet Fragen wie:


  • Wie viel Risiko ist angemessen?

  • Wie viel Liquidität brauche ich?

  • Welche monatliche Sparrate ist realistisch?

  • Welche Verluste könnte ich aushalten, ohne den Plan aufzugeben?


Langfristige Ziele wirken auch gegen den Vergleich mit anderen. Wenn jemand im Umfeld mit einer spekulativen Anlage kurzfristig viel gewinnt, kann das Druck auslösen. Doch fremde Gewinne zahlen nicht die eigenen Rechnungen. Sie kennen auch nicht das Risiko, das dahinterstand.


Ein gutes Ziel bringt den Fokus zurück zur eigenen Lage.


Praktische Routinen für den besseren Umgang mit Gewinnen und Verlusten


Strategien funktionieren besser, wenn sie in Routinen übersetzt werden. Sonst bleiben sie gute Vorsätze.


Die Gewinnroutine


Nach einem Gewinn stellen sich drei Fragen:


  • War der Gewinn Ergebnis einer guten Strategie oder Glück?

  • Hat sich das Risiko im Portfolio erhöht?

  • Sollte ein Teil des Gewinns gesichert (mitgenommen) oder umgeschichtet werden?


Ein Beispiel: Eine Anlage steigt stark und macht nun einen viel grösseren Anteil des Vermögens aus als geplant. Dann kann es sinnvoll sein, einen Teil zu verkaufen und das ursprüngliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Das fühlt sich manchmal seltsam an, weil man einen Gewinner reduziert. Doch wer Risiko managt, handelt nicht nach Sympathie für eine Anlage, sondern nach Plan.


Die Verlustroutine


Nach einem Verlust helfen andere Fragen:


  • Ist die ursprüngliche Annahme noch gültig?

  • War der Verlust innerhalb des erwartbaren Risikos?

  • Muss ich etwas an meiner Strategie ändern oder nur Geduld haben?

  • Habe ich zu viel auf einmal riskiert?


Nicht jeder Verlust verlangt eine Aktion. Manchmal ist Aushalten Teil der Strategie. Manchmal zeigt der Verlust aber auch, dass der Plan schlecht war. Der Unterschied zeigt sich nur durch Analyse.


Die Monatsroutine


Einmal pro Monat reicht für viele private Finanzen ein ruhiger Check:


  1. Einnahmen und Ausgaben prüfen.

  2. Sparrate kontrollieren.

  3. Notgroschen anschauen.

  4. offene Rechnungen und Steuern einplanen.

  5. Anlagen nur im Verhältnis zum Ziel bewerten.


Dieser Termin sollte möglichst nüchtern sein. Keine Entscheidung spätabends nach einem stressigen Tag. Kein Depotcheck aus Ärger. Keine spontane Transaktion nach einer Schlagzeile.


Besser ist ein fester Moment, zum Beispiel am ersten Samstag im Monat mit Kaffee, Kontoauszug und Notizbuch. Dieser kleine Rahmen macht Finanzen weniger bedrohlich. Er verwandelt sie in ein wiederholbares System.


Overhead view of a home dining table with a calendar, coins, and a handwritten budget plan.
Regelmässige Finanztermine machen Fortschritt sichtbar.

Rückschläge werden leichter, wenn sie Teil des Plans sind


Niemand trifft immer gute Finanzentscheidungen. Auch erfahrene Anlegerinnen und Anleger nicht. Auch Profis liegen manchmal falsch. Selbst ein gut gebauter Plan kennt schwache Phasen. Verluste bedeuten nicht automatisch, dass etwas gescheitert ist.


Der bessere Massstab lautet: Passt mein Verhalten noch zu meinem Ziel?


Wenn ja, braucht es oft Geduld. Wenn nein, braucht es eine Anpassung. Beides ist besser als Panik zu schieben.


Ein hilfreicher Satz für schwierige Momente lautet:


Ich bewerte nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Qualität meiner Entscheidung.


Eine gute Entscheidung kann kurzfristig zu einem Verlust führen. Eine schlechte Entscheidung kann kurzfristig Gewinn bringen. Wer nur auf das Ergebnis schaut, lernt die falschen Lektionen. Wer den Prozess anschaut, wird mit der Zeit besser.


Der richtige Umgang mit Gewinnen und Verlusten besteht aus drei Fähigkeiten: Gefühle wahrnehmen, Risiken begrenzen und langfristig denken. Keine davon entsteht über Nacht. Aber jede lässt sich trainieren.


Der nächste sinnvolle Schritt ist klein: Nimm ein Papier und notiere drei Regeln. Wie viel Risiko ist erlaubt? Wann wird überprüft? Welches langfristige Ziel steht im Mittelpunkt?


Aus solchen einfachen Regeln entsteht finanzielle Ruhe. Nicht, weil nichts mehr schiefgeht. Sondern weil Rückschläge nicht mehr das ganze Denken dominieren.


 
 
 

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